weihnachtliches Stelldichein

nicht immer

bin ich so ausdauernd und gebefreudig wie die Weisen,

habe ich so viel Mut und Vertrauen wie die Hirten,

ist mir zum fliegen und singen zumute wie den Engeln,

bin ich so ergeben und glücklich wie das heilige Paar.

 

dann 

fühle ich mich nah Ochs’ und Esel:

drückend die Last des Lebens

kenne weder Sinn noch Ziel,

habe nur den schweren Atem,

den ich dem Kind schenken kann

und der es wärmt.